S08:
Schuld ein Leben lang?

Workshop für Paare, die sich für einen medizinischen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben

Inhalte

Paare, die sich aufgrund pränataler Untersuchungen für einen medizinischen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, tragen oftmals große Schuldgefühle mit sich herum, die sie u.a. daran hindern, wirklich um den Verlust ihres Kindes zu trauern. Sätze wie „Ich bin ja selbst schuld, also darf ich nicht trauern", sind deshalb in der Trauerbegleitung häufig zu hören.

Ziele und Arbeitsweg

Ziel ist es, sich eingehend mit dem Thema Schuld/Schuldgefühle auseinanderzusetzen, in einem guten Kontakt mit dem verstorbenen Kind trauern zu können und einen Weg in die Zukunft zu finden.

Gruppengespräch und Arbeitsaktionen (Kunst, Bewegung, Meditation)

Zielgruppe

Paare, die sich für einen medizinischen Schwangerschaftsabbruch entschieden haben.

Das Ereignis sollte mindestens fünf Monate zurückliegen.

Termin

Mittwoch, 20. Mai 2020, 9.00 - 17.00 Uhr

Anmeldung: bis 6. Mai 2020

Kursgebühr

98,-- Euro

Leitung

Birgit Rutz, Sterbe- und Familientrauerbegleiterin, Geburts- und Trauerdoula

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